Die meisten Menschen verspüren den Wunsch, ihre Umwelt mitzugestalten. Doch damit es nicht allein bei einem guten Vorsatz bleibt, stellt sich schnell die Frage: Was kann ich tatsächlich tun, um positiv auf mein unmittelbares Umfeld einzuwirken, es nachhaltig zu verändern und durch gemeinsames Handeln ethische Werte an die nächste Generation weiterzugeben?
Gerade in schwierigen Zeiten sind Signale der Humanität und der Solidarität von besonderer Bedeutung. Gemeinsam können wir dieser Welt Gutes geben und schon mit einem kleinen Beitrag können Sie die Stiftung „Gutes Tun“ und ihre Projekte unterstützen.
Werden Sie jetzt aktiv und erfahren Sie hier mehr über die Stiftung.
Ihre Ansprechpartnerin:
Telefon: 02303 104-1057
E-Mail: info@kulturstiftung-unnakamen.de
Mit der Kulturstiftung fördern wir Kunst, Kultur und Denkmalpflege in unserer Region. Zusätzlich schreibt die Kulturstiftung der Sparkasse UnnaKamen in jedem Jahr ein Stipendium für junge Bildende Künstler aus.
Das Stipendium besteht aus einer finanziellen Zuwendung von 5.555 Euro, die bei der Stipendiumsübergabe ausgezahlt wird.
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Die Stiftung Zukunft initiiert und fördert Projekte und Maßnahmen, die die Innovations- und Zukunftsfähigkeit unserer Region stärken. Hierzu gehören insbesondere die Förderung von Erziehung und Bildung, Wissenschaft und Forschung, öffentlichem Gesundheitswesen und der Völkerverständigung. Aktuelle Schwerpunkte der Stiftungsarbeit sind Projekte, die sich mit dem demografischen Wandel in der Region bzw. mit der Phase des Überganges von der Schule in die Berufswelt beschäftigen.
Auszeichnung für die Sparkasse UnnaKamen als familienfreundliches Unternehmen Kreis Unna.
Die Verbindung von Kunst und Wissenschaft blickt auf eine lange Tradition zurück. In der Renaissance galten Kenntnisse in Mathematik, Geometrie, Physik, Astronomie, Medizin, aber auch der Umgang mit griechischer und lateinischer Literatur für Künstlerinnen und Künstler als selbstverständlich – sie wurden als Voraussetzung angesehen, um den intellektuellen Anforderungen ihrer Zeit gerecht zu werden. Namen wie Leonardo da Vinci oder Michelangelo stehen exemplarisch für dieses interdisziplinäre Denken.
Mit Marcel Duchamp entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein neuer Künstlertypus – zugleich offen und kritisch gegenüber den Errungenschaften der Wissenschaft. Seine Werke gleichen Versuchsanordnungen: teils absurde, teils hochkomplexe Apparaturen, durchdrungen von Witz, analytischer Schärfe und Poesie. Auch heute sind die Grenzen zwischen Kunst und Wissenschaft durchlässig für solche Dialoge. Künstlerinnen und Künstler arbeiten mit neuen Kommunikationstechnologien, setzen sich mit medizinischen und naturwissenschaftlichen Forschungsergebnissen auseinander. Sie betreiben Feldforschung und soziologische Studien, agieren grenzüberschreitend und weit über das an vielen Akademien noch tradierte Künstlerbild hinaus. Kunst erhält so die Chance, auch künftig ein Experimentierfeld fruchtbarer Debatten zu sein, in denen sich die Frage nach der Relevanz und der inneren Notwendigkeit künstlerischer Arbeit wie von selbst neu stellt.
Wenn Künstlerinnen und Künstler in diesem Grenzbereich tätig sind, wird ihre Arbeit zu einem konkreten und unerlässlichen heuristischen Mittel, zum Ausgangspunkt für die Entwicklung komplexer Erfahrungs- und Erkenntnissysteme.
Diese Ausschreibung richtet sich an Künstlerinnen und Künstler, die diesen offenen Raum zwischen Kunst und Wissenschaft produktiv nutzen – und versteht sich folgerichtig als genreübergreifend.
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